We|r|bInar


Alles rund um Logos


  • Bildmarke: Bei Bildmarken kommt es auf die Art des Bildes an, ist es bunt, wirkt es dynamisch, was sagt es aus und noch viel mehr. Je nachdem welche Farben, Formen und Stils es hat, wirkt es anders auf den Kunden und bleibt in Erinnerung. Man sollte auch auf die Leserichtung achten z.B.: / wirkt in einem Logo gut und angenehm, während \ eher unangenehm wirkt.
    Soll dein Logo für deine Firma Stabil wirken, ist ein Quadrat oder ein Rechteck geeignet.
    Jede Form wirkt anders:
    Dreieck – spitz, hart, aktiv, dynamisch, aber auch aggressiv vor allem mit der Farbe Rot;
    Quadrat – stabil, stark, ausgeglichen, unwandelbar, Sicherheit usw.
    Kreis – endlos, ruhig, harmonisch, weich, sicher, Schutz, geschlossen und viel mehr.
    Die Wirkung von Farben sind nicht zu unterschätzen. Man sollte Farbkombinationen weise wählen, denn Rot und Gelb zusammen wirken billig. Man sollte auch auf Komplementärfarben achten. Ein Beispiel: Rot verbindet man mit Liebe und Wärme, aber auch Wut und Feuer.
    Blau wirkt für die meisten Menschen beruhigend und klar, auch distanziert.


  • Wortmarken: Bei Wortmarken ist die Schriftart sehr wichtig. Was möchte ich meinen Kunden vermitteln? Welche Schriftart vermittelt meine Firmenwerte am besten?
    Soll die Wortmarke meines Unternehmens Stabilität ausstrahlen, verwendet man eher eine Schriftart mit einer dickeren Linienstärke. Soll es elegant wirken, eine feinere Linienstärke. Verrundete Kanten wirken weicher. Je verschlungener man seine Wortmarke macht desto komplizierter zu lesen wird sie, aber dadurch bleibt sie auch länger in Erinnerung.
    Zum Beispiel das Coca-Cola Logo, eine Wortmarke, hat einen speziellen Schriftzug. Jeder kennt ihn und jeder weiß um was es sich handelt.


  • Wortbildmarke: Eine Wortbildmarke ist eine Kombination aus beiden, schon oben angeführten Marken.


Wofür brauche ich ein Logo?


Logos sind wichtig für sich selbst und auch für KundInnen. Ein Logo soll im Kopf des Kunden bleiben und daran erinnern was dich vertritt.
Dein Logo sollte das Ausstrahlen was du vertreten möchtest, sei es Stabilität würde ein quadratisches Logo passen. Möchtest du das dein Logo dynamisch wirkt, würden kursive Schrift und dynamische Formen passen.
Man sollte sich also zuerst überlegen was man vertreten möchte und was zu seinem Job passt. Natürlich sollte man auch bei der Farbwahl gut darauf achten das man nicht das falsche vermittelt. Würde man sein Logo Rot-Gelb machen wirkt es eher billig, macht man es sehr bunt kann es sehr schnell aufdringlich wirken. Ebenso sollte man sein Logo auch nicht zu voll machen, manchmal ist weniger mehr.


Wie mache ich mir selbst ein Logo?


Überlege was du vertreten möchtest. Überlege, ob du Formen, Schriften oder beides in deinem Logo haben möchtest. Wenn du das weißt, dann kannst du mit dem Entwerfen anfangen.
z.B.: Nimm jeweils deinen Anfangsbuchstaben von deinem Vornamen und Nachnamen und kombiniere diese so dass sie dir gefallen. Möchtest du diese Kombination noch mit einer Form, kannst du deine Buchstabenkombi in z.B. einen Kreis setzen.
Natürlich kann man auch ohne Buchstaben und nur mit Formen arbeiten.


Hier solltest du aufpassen das es nicht zu viele verschiedene Formen werden, fokussiere dich erstmal auf eine Form.
Wenn du deinen Logoentwurf fertig hast, kannst du überlegen welche Farben und ob du Farben in deinem Logo haben möchtest. Manchmal hilft es, das Logo zwischen den Prozessen anderen zu zeigen, um zu schauen wie sie reagieren und wie das Logo auf andere wirkt. So kann man es auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Es hilft auch das Logo einfach mal umzudrehen, um zu sehen, wie es wirkt. Oder einfach mal weggehen, und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag wieder zukommen, das ändert die Perspektive auch nochmal und kann manchmal sehr gut helfen.


Wenn du mit deinem Logo fertig bist und es „Oldschool“ gemacht hast, ist es schlau das Logo einzuscannen und zu vektorisieren mit so wenig Punkten/Knoten wie möglich. Dies kann man auf gratis Vektorprogrammen wie Inkscape oder Krita machen. Wenn du dann die Vektorgrafik hast, kannst du mit einem Pantonefarbfächer deine genaue Farbe ermitteln so wenn, dass das Logo gedruckt wird auch richtig ist. Nun kannst du dein Logo auf Webseiten, Visitenkarten und T-Shirts drucken lassen.